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Johann Simon Mayr

Das Lebenswerk von Johann Simon Mayr

Im Jahre 1763 wurde Johann Simon Mayr in Mendorf geboren. Den ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater, der in Mendorf als Schullehrer und Organist wirkte. Bei den Benediktinern im Kloster Weltenburg ging er zur Schule und wurde auch musikalisch unterrichtet.

1773 kam Mayr nach Ingolstadt, wo er aufgrund seiner Begabung einen Freiplatz am dortigen Jesuitenkollege erhalten hatte.

1777 immatrikulierte er sich an der Universität, nebenher versah er die Orgeldienste bei den Augustinern und an der Unteren Stadtpfarrkirche St. Moritz.

Im Jahr 1787 fand Simon Mayr mit dem Freiherrn Thomas von Bassus, der neben Adam Weishaupt zu den Stiftern des Illuminatenordens gehörte, einen aufgeschlossenen Förderer. Über den Freiherrn gelangte Simon Mayr zu Studienaufenthalten nach Bergamo und Venedig.

In Venedig begann seine steile Opernkarriere. 183 wurde Simon Mayr schließlich zum Maestro de Capella an der Basilika Santa Maria Maggiore in Bergamo gewählt, ein Amt, das er trotz verlockender Angebote bist an sein Lebensende innehatte. 1845 starb er hochgeachtet in Bergamo.

Mit seinem unermüdlichen Wirken begründete er das städtische Musikleben neu. Sein Schaffen umfasst etwa 80 Opern, Sinfonien, Kammermusik und rund 600 Kirchenmusikwerke.

Nur ein Bruchteil seiner Kompositionen liegen heute im Druck vor.

Simon Mayr, ein Zeitgenosse von Haydn Beethoven und Rossini, war einer der berühmtesten Opernkompositionen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In Metropolen wie Rom und Mailand, London und Paris, Wien und Lissabon wurden seine Werke aufgeführt.

Er gilt als „Vater der italienischen Oper“. Sein berühmtester Schüler war Gaetano Donizetti.